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Teenage Dirtbags

Chapter 35: Throuple 2

Chapter Text

Es war eigentlich alles wie immer – und doch komplett anders. Sie hatten sich mit dem Tequila in Bobs Zimmer zurückgezogen und spielten MarioKart. Das hieß, Peter und Bob spielten und Justus sah zu. Er hatte sich auf Bobs Bett ausgestreckt, Peter und Bob saßen auf dem Boden davor.

Während Bob noch zwei, drei Tequila-Shots getrunken hatte, war Peter mittlerweile auf Cola umgestiegen.

„Ha!“ Bob jubelte laut, als Luigis Gokart vor Marios über die Ziellinie sauste.

„Das ist unfair!“, protestierte Peter. „Du lenkst mich die ganze Zeit ab!“

Bob drehte sich lachend zu ihm, sein Grinsen ganz und gar nicht schuldbewusst. „Ach wirklich? Ich wüsste nicht womit.“

„Wie du mich anguckst!“ Peter warf den Controller zur Seite. „Das ist definitiv nicht jugendfrei.“ Denn jedes Mal, wenn er zur Seite geblickt hatte, hatte Bob ihn angesehen, als würde er ihn mit den Augen ausziehen. Wahrscheinlich entfaltete der Schnaps bei ihm langsam seine Wirkung.

„Du bist doch nur ein schlechter Verlierer.“ Peter stieß mit dem Rücken gegen das Bett, als sich Bob aufrappelte, um sich auf seinen Schoß niederzulassen. Sein Kuss schmeckte nach Tequila. Peter schlang die Arme um ihn und öffnete den Mund. Als sich ihre Zungen berührten seufzte Bob leise, drückte sich stärker an ihn. Er war anschmiegsam wie ein Kätzchen sobald Alkohol durch sein System zirkulierte. Eine Tatsache, über die sich Peter ganz bestimmt nicht beschweren würde.

Stattdessen stand er auf und schob die Hände unter Bobs Hintern, der automatisch die Beine um ihn schlang, den Kopf an seinem Hals vergraben. In solchen Situationen kamen ihm seine Größe und Stärke sehr zupass.

„Rutsch mal ein bisschen, Just.“ Peter drehte sich zum Bett. Justus schien halb weggedöst gewesen zu sein, denn er brauchte einen Moment, bis er realisierte, was Peter vorhatte.

Peter legte Bob aufs Bett, der sich von ihm löste, nur um sich an Justus zu kuscheln. „Peter ist gemein zu mir“, maulte er zwischen zwei Küssen.

Justus betrachtete erst ihn amüsiert, dann Peter. Er wirkte ein wenig verschlafen. „Ich schätze, ihr seid fertig mit Spielen?“

Peter streckte sich auf dem Bett aus, schmiegte sich an Bobs Rücken, der sich zu Justus gedreht hatte. „Nein, eigentlich fangen wir gerade erst an.“

Justus sah für eine Sekunde verwirrt aus, dann schien ihm zu dämmern, was Peter meinte. „Ach wirklich?“

„Hmm.“ Peter begann Bobs Nacken zu küssen, einen Arm schlang er um dessen Hüfte. „Willst du mitspielen?“

Justus schüttelte den Kopf über Peters Albernheit, ließ es aber nichtsdestotrotz zu, als Bob ihn wieder zu sich zog um ihn zu küssen.

Peter beobachtete sie während er sachte über Bobs Hüfte und Bauch strich. Der Anblick machte ihn wahrscheinlich mehr an, als es sollte. Er hätte nie geglaubt, zwei Jungs beim Küssen zuzusehen, würde einmal diese Gefühle in ihm auslösen. Und erst recht nicht Justus und Bob.

Bob bewegte sich, griff nach Peters Hand und legte sie auf seinen Schritt. Da er nur eine Jogginghose trug, konnte Peter problemlos seinen harten Schwanz ertasten. Hätte ihn das vor zwei Wochen noch ausflippen lassen, schloss er jetzt die Finger darum und biss Bob sachte in den empfindlichen Bereich zwischen Schulter und Hals. „Du bist ja schon hart.“

Bob drückte seinen Hintern fester gegen Peters Unterkörper. „Ja, und ich bin nicht der Einzige.“ Er klang leicht atemlos.

Peter tauschte einen kurzen Blick mit Justus. Der wirkte jetzt deutlich wacher. Er legte eine Hand in Bobs Nacken, zupfte an den blonden Fransen dort. „Wie viele Shots hast du nochmal getrunken, Dritter?“

Doch Bob verdrehte nur die Augen. „Ich bin angetrunken, nicht wasted. Ich weiß sehr genau, was ich tue.“ Wie um das zu beweisen, schlängelte er eine Hand zwischen Justus und sich, griff zu. Justus atmete scharf ein. „Hey, das ist nicht fair.“ Er schnappte sich Bobs Hand und pinnte sie über dessen Kopf auf die Matratze.

Bob wand sich in seinem festen Griff, was Justus dazu veranlasste, auch seine zweite Hand nach oben zu ziehen und dort festzuhalten.

Peter lachte leise über Bobs empörtes Gesicht. „Das hat er mit mir auch gemacht, als wir uns das erste Mal geküsst haben“, wisperte er dicht an Bobs Lippen. „Macht einen wahnsinnig, nicht wahr?“

Er konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen. Nach einem kurzen Kuss auf den Mund landeten seine Lippen erst auf Bobs Hals, saugten und bissen dort, ehe er sich weiter nach unten vorarbeitete.

„Peter, Justus! Zwei gegen einen ist nicht fair!“ Doch so sehr Bob auch lamentierte, er machte keine Anstalten, ernsthaft gegen Justus Finger um seine Handgelenke anzukämpfen.

„Schieb ihm das Shirt hoch, Zweiter.“ Justus blickte zu Peter hinunter, der mittlerweile an Bobs Hosenbund angekommen war und sanfte Küsse auf dem entblößten Streifen Haut zwischen Jogginghose und T-Shirtsaum drückte.

„Bossy“, murmelte Peter, gehorchte aber nichtsdestotrotz. Mit jedem Zentimeter, den er von Bobs Oberkörper enthüllte, stieg seine eigene Erregung. Bob musste frisch geduscht sein, denn er konnte den Geruch nach einem Männer-Duschgel wahrnehmen. Ein betörender Duft, der Peter dazu brachte, den Kopf an Bobs Bauch zu reiben.

Als er schließlich auf der Höhe seiner Nippel angekommen war, atmete Bob schwer.

Peter warf einen kurzen Blick zu Justus, der ihm mit einem kurzen Nicken zu verstehen gab, weiterzumachen. „Ich bin hier nicht sonderlich empfindlich.“ Er kratzte mit einem Fingernagel über Bobs rechten Nippel. „Wie sieht’s bei dir aus?“

Bobs Antwort war ein leises Stöhnen, das Peter zum Grinsen brachte. „Hmm, eindeutig empfindlich.“

Justus griff nach Bobs Shirt und zog es ihm über den Kopf, weshalb er seine Handgelenke kurz loslassen musste. Doch selbst als Bob die Gelegenheit hatte, die Hände runterzunehmen, ließ er sie über seinen Kopf. Über Justus Gesicht huschte ein befriedigtes Lächeln.

Peter verdrehte die Augen, stieß ihn leicht mit der Schulter an. „Ach komm schon, selbst im Bett willst du uns noch rumkommandieren, Erster?“

„Ja. Das macht Spaß.“ Und ehe er sich versah, war auch Peter sein T-Shirt losgeworden. Er hatte nicht mal Zeit zu protestieren. Selbst wenn er es gewollt hätte.

Bob sah zu ihnen auf, sein Blick glitt wie eine Liebkosung über Peters nackten Oberkörper. Dann drehte er den Kopf zu Justus. „Was ist mit dir, Just? Gleiches Recht für alle.“

Doch Justus zögerte. Peter lehnte sich zu ihm und verwickelte ihn in einen langen Kuss. „Es sind nur wir“, murmelte er an Justus Lippen. „Keinen Grund für Schüchternheit. Denn wir wollen dich wirklich, wirklich nackt sehen.“

„Ja“, Bob nickte zustimmend. „Bitte Justus.“

Justus schien zwar nicht hundertprozentig überzeugt zu sein, streifte aber dennoch sein T-Shirt ab. Wie auf ein geheimes Signal hin, griffen sowohl Peter als auch Bob nach ihm, um ihn in die Matratze zu drücken.

Bob kniete links von Justus und Peter rechts, als sie seinen nackten Oberkörper mit Küssen übersäten.

„Peter, Bob!“ Justus versuchte lachend sie abzuwehren. „Das…das kitzelt!“ Er schnappte nach Luft.

Bob drückte einen Kuss knapp unterhalb seines Bauchnabels, seine Finger schlossen sich um den Rand von Justus Jeans. „Darf ich?“, fragte er leise.

Peter wartete gespannt auf seine Reaktion. Justus blickte unsicher zwischen ihm und Bob hin und her. Einem Instinkt folgend, öffnete Peter seine eigene Jeans und begann sie sich mitsamt Unterhose von den Beinen zu strampeln.

Sowohl Justus als auch Bob hatten ihn bereits nackt gesehen, aber das hier war fundamental anders. Denn er war nicht nur nackt, er war auch erregt. Bob, der erkannt hatte, was Peter vorhatte, folgte seinem Beispiel. Schon bald knieten sie beide splitterfasernackt vor Justus.

Der schluckte sichtlich, sein Blick glitt abwechselnd über ihn und Bob. Dem Ausdruck auf seinem Gesicht nach zu urteilen, gefiel ihm was er sah.

Peter drehte leicht den Kopf. Bobs Schwanz war im erigierten Zustand ein wenig länger als seiner, dafür schmaler. Er schluckte. Das Verlangen, ihn zu berühren, überwältigte ihn fast.

Justus griff langsam nach dem Knopf seiner Jeans und öffnete ihn. Bob, der darauf nur gewartet hatte, half ihm sofort dabei, die Hose loszuwerden. Jetzt waren sie alle drei nackt.

Bob legte sich wieder hin, streckte die Arme nach ihnen aus. „Kommt her, ihr zwei.“

Peter und Justus gehorchten, kuschelten sich links und rechts neben Bob.

Doch Peter war zu erregt, um lange still zu liegen. Er begann mit der Fingerspitze kleine Kreise um Bobs Bauchnabel zu ziehen. Der zuckte unter seiner Berührung.

„Wenn du etwas streicheln möchtest, streichel das.“ Wie schon zuvor griff Bob nach seiner Hand und legte sie auf seine Erektion. Nur mit dem Unterschied, jetzt waren keine Klamotten mehr im Weg.

Peter küsste Bobs Hals, saugte sanft an der Haut. „Ich schulde dir noch einen Handjob, hmm?“ Er schloss die Finger um Bobs Schwanz und bewegte sie probehalber auf und ab. Er hatte nicht wirklich Ahnung davon, was er hier machte, tat einfach, was sich auch für ihn gut anfühlte.

Bob stöhnte leise. „Ja, genau so. Bitte.“

Justus stützte sich auf der anderen Seite auf einen Ellenbogen ab, sein Blick zuckte von Bobs Gesicht zu Peters Hand. „Das sieht so scharf aus.“ Er biss sich kurz auf die Lippen. „Darf ich auch mal?“

Bob verschränkte die Hände hinter dem Kopf, die Wangen gerötet. „Natürlich.“

Peter zog die Hand zurück und jetzt waren es Justus Finger, die sich um Bobs Erektion legten. Bob wimmerte leise als Justus mit dem Daumen über seine Eichel glitt, ehe er begann zu pumpen.

Peter nagte an seiner Unterlippe. Justus hatte recht. Er hatte noch nie etwas erotischeres gesehen. Von da an wechselten sie sich ab. Während Justus Bob streichelte, küsste Peter ihn und umgekehrt. Bob konnte kaum die Hüften stillhalten, zu sehr schien er ihre Berührungen zu genießen. Seine Bauchmuskeln spannten sich an, wann immer er darum kämpfte, die Beherrschung nicht zu verlieren.

„Warte…Stopp“, Bob setzte sich auf einmal auf, tiefe Atemzüge hoben seine Brust.

Justus sah ihn erstaunt an, zog seine Hand zurück. „Irgendetwas nicht in Ordnung, Dritter?“

„Wenn ihr so weiter macht, komm ich zu schnell.“ Bob fuhr sich mit einer Hand durchs Haar.

Peter sah amüsiert zu ihm auf. Es juckte ihn in den Fingern, erneut nach Bobs Erektion zu greifen. „Dich zum Kommen zu bringen, ist so ziemlich das Ziel.“

Bob boxte ihn leicht gegen die Brust. „Idiot. Ich wollte fragen…“, er drehte sich zu Justus, stotterte leicht, „d-darf ich dir einen blasen? Dein Erster sein?“

Justus lief schlagartig knallrot an während Peter scharf einatmete. Die Vorstellung von Bobs Mund auf Justus ließ seine eigene Erektion zucken.

„Du musst nicht“, Bob griff nach Justus Händen, streichelte mit den Daumen sachte darüber. „Ich frag mich nur schon so lange, wie es ist…und Peter weiß schon wie ein Blowjob sich anfühlt.“ Er blickte über die Schulter kurz zu ihm. Peter nickte ermutigend. Er konnte es kaum erwarten, Bobs Lippen um seinen Schwanz zu fühlen, aber er verstand, warum er Justus zuerst gefragt hatte.

„Möchtest du das wirklich?“ Justus leckte sich kurz über die Lippen.

Bob nickte heftig. „Ja. Unbedingt.“

„Dann…okay.“ Justus machte Anstalten, sich hinzulege, hielt dann aber inne. „Ähm…wie willst du mich…also…?“

„Leg dich einfach hin“, Peter drückte gegen Justus Brust. „Genieß es und lass Bob machen.“ Er konnte der Versuchung nicht widerstehen. Er hatte Justus bisher kaum berührt, weswegen er jetzt die Chance nicht ungenutzt verstreichen ließ, mit der Hand sanft über Justus Brust bis zu seinem Schwanz zu streichen. Justus‘ war ein wenig kürzer als seiner, allerdings dicker. Peter schloss die Finger darum, streichelte ihn. Justus keuchte leise, schloss kurz die Augen. „Wenn du so weiter machst, wird Bob nicht mehr viel von mir haben“, brachte er hervor.

„Hände weg, Zweiter.“ Bob schlug leicht auf Peters Arm. „Küss ihn lieber.“

Peter gehorchte und ließ sich neben Justus nieder, der einen Arm um ihn schlang. Justus küsste ihn, weshalb Peter fast den Moment verpasst hätte, als Bob die Lippen um Justus Schwanz schloss. Aber nur fast, denn plötzlich löste Justus sich von ihm. „Oh man, das fühlt sich gut an.“

Peter blickte an ihnen hinab. Bobs Kopf bewegte sich über Justus steifen Schwanz, er hatte die Augen halb geschlossen, schien offensichtlich zu genießen was er tat.

„Gefällt dir das, Bob?“, fragte Peter rau. Er umfasste seine eigene Erektion, drückte sie leicht. Leider steigerte das nur seine Erregung. „Machst du mit mir weiter, wenn du mit Justus fertig bist?“

Bob sah zu ihm auf, die blauen Augen lustverhangen. Seine Lippen spreizten sich weit um Justus Schwanz. Als er nickte, schauderten sowohl Peter als auch Justus.

„Bob…“ Wenn die Art und Weise, wie Justus Hüften zuckten, irgendetwas aussagte, würde er nicht mehr lange durchhalten. Bob bewegte den Kopf schneller, nahm seine Hand zur Hilfe, offensichtlich entschlossen, Justus zum Höhepunkt zu bringen. „Bob! Ich…ich…“, Justus versuchte sich zurückzuziehen, doch Bob schüttelte den Kopf. Seine Wangen höhlten sich als er an seiner Erektion saugte. Das war alles, was es noch brauchte. Justus kam mit einem unterdrückten Schrei, sein Körper verspannte sich, als sein Orgasmus ihn schüttelte.

Bob blieb bei ihm, streichelte ihn weiter, bis Justus keuchend eine Hand auf seinen Kopf legte, um ihn zu stoppen.

Bob zog sich zurück, fuhr sich mit dem Handrücken über den Mund. Peter betrachtete ihn fasziniert. Er hatte geschluckt. Er hatte wirklich geschluckt. Bei seinem ersten Blowjob. Kelly hatte das nie getan. „Dritter, du kleine Schlampe.“

Bob zeigte ihm den Mittelfinger. „Wenn ich dir auch noch einen blasen soll, würde ich auf meine Wortwahl achten, Zweiter.“

„Wow…“, Justus zog ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er hatte die Augen geschlossen, ein befriedigtes Lächeln auf den Lippen. „Nachdem alle Männer so scharf auf Blowjobs sind, war mir klar, sie fühlen sich gut an, aber das…“ Er setzte sich auf, griff nach Bob und küsste ihn. Sich selbst auf Bobs Lippen schmecken zu können, schien ihn nicht zu stören. „Danke“, wisperte er. „Das war wirklich toll.“

Bob errötete unter dem Lob. „Gerne. Freut mich, wenn es dir gefallen hat.“

„Da waren es nur noch zwei.“ Peter griff ungeduldig nach Bob und zog ihn auf sich. Zum ersten Mal pressten sie sich splitterfasernackt aneinander. Als Bob ihn küssen wollte, drehte Peter jedoch im letzten Moment den Kopf weg.

„Was ist?“ Bob stützte sich rechts und links von seinem Kopf ab, blickte verdutzt auf ihn hinunter. Dann schien er zu verstehen. „Ach was“, er zog eine Augenbraue hoch. „Küsst du mich jetzt nicht mehr, weil ich Justus Sperma geschluckt habe?“

Peter hielt ihn fest, als Bob von ihm runter gehen wollte. „Jetzt warte doch mal. Sorry. Es ist nur…“, er zögerte. „Das ist wirklich…intim.“

„Intim?“ Justus hatte sich auf die Seite gedreht, seine Atmung beruhigte sich nur langsam. „Alles was wir hier tun, ist wirklich intim.“

Die Sache war…für Justus war es das vermutlich tatsächlich. Peter sah hilfesuchend zu Bob. Aber der musste doch verstehen, es gab durchaus noch Abstufungen von ‚intim‘.

Doch Bob schien die Lust vergangen zu sein. Er saß auf der Bettkante und griff gerade nach seiner Jogginghose.